Zusammenhang von Vitamin D und MS

MS Kranken wird u.a. auch Vitamin D verschrieben. Dies müssen sie regelmäßig, am besten täglich, nehmen.
Zusammenhang von Vitamin D und MS


Vitamin D wird i.d.R. durch die Sonneneinstrahlung im menschlichen Körper produziert. Wenn keine Sonne da ist, gibt es auch keine Vitamin D Produktion im Körper. Dabei wird es seit einiger Zeit schon mit der MS Erkrankung in Verbindung gebracht. Dies wurde in mehreren Studien belegt.

Vitamin D unterstützt die Muskelleistung wie auch die Koordinationsfähigkeit. Ebenso ist es wirkungsvoll bei den Reflexen und der Schnellkraft.

Ein Mangel an Vitamin D tritt häufig be älteren und dunkelhäutigen Menschen auf. Auch bei Säuglingen kann dies auftreten, weil sie selten der direkten Sonne ausgesetzt werden.
Bei einem Mangel an Vitamin D kann aber mit Präparaten in Form von Vitamin D Tabletten nachhelfen.

Ein Mangel an Vitamin D kann eine Osteoporose nach sich ziehen.

Bei den Vitamin D Tabletten ist je nach Hersteller der Vitamin D Gehalt unterschiedlich. Aber i.d.R. sind es rund 800 IE (Internationale Einheiten). Eine höhere Dosierung muss vom Arzt verschrieben werden.

Üblicher Weise nimmt der Körper nur so viel Vitamin D auf, wie er braucht. Nur wenn du längere Zeit hochdosierte Präparate zu dir nimmst, kann es zu einer Überdosierung kommen. Und dies kann dann schädlich für die Nieren sein. Nierenverkalkung oder Nierensteine können die Folge sein. Also eine Höherdosierung sollte nur mit dem Arzt abgesprochen werden.

Vitamin D und MS

Bisherige Untersuchungen konnten nicht klar belegen, wie die Wirkung von Vitamin D auf MS ist. Auch ist nicht belegbar, ob ein Mangel an Vitamin D MS auslöst oder nur die Symptome der Krankheit reduziert.

Jedoch wurde festgestellt, ein erhöhter Vitamin D Spiegel in der Jugend reduziert das Risiko, am MS zu ergranken. Ebenso wurde bei MS Kranken mit einem höheren Vitamin D Spiegel fesgestellt, dass die Aktivitäten der Krankheit geringer sind. Es kommt also seltener zu schweren Schüben. 

Es wird weiter in der Richtung geforscht. So wird angenommen, dass MS Kranke resistent sind gegen die Aufnahme von Vitamin D.

Zur Zeit wird Vitamin D nicht zur Therapie bei MS eingesetzt, weil die Wirkung auf den MS Verlauf noch nicht geklärt ist.



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