Seit wann gibt es Internet?

Das Internet wird landläufig auch "Das Netz" genannt. Der Begriff "Internet" leitet sich von dem englischen Begriff "Internetwork" ab. Dies wiederum setzt sich zusmmen aus den Worten "inter" und "network".

Hier kann sich jeder Rechner mit einem anderen Rechner austauschen, wenn beide mit dem Internet verbunden sind. In den letzten Jahren hat sich das Internet immer weiter verbreitet  und für die Entstehung neuer Wirtschaftszweige gesorgt.

Die Entstehung vom Internet ist so revolutionär wie es damals der erste Buchdruck war. In den 70er und 80er entstand die Vernetzung von kleinen Rechner-Netzwerken. Genauer gesagt entstand das Internet am 29.10.1969 unter der Bezeichnung "Airpanet". Dadurch wurden in den USA Rechner von Universitäten und Forschungseinrichtungen miteinander verbunden.

Es heißt, dies wurde früher entwickelt um bei einem Atomkrieg mit der Sowjetunion die Kommunikation zu sichern. Jedoch wurden in erster Linie zivile Projekte betrieben.

Am Anfang war die wichtigste Neuerung die E-Mail. Damit konnten Informationen auf elektronischem Wege schnell von A nach B übermittelt werden.

1989 wurde beschlossen, das Internet für kommerzielle Zwecke zugänglich zu machen. Mit dem Webbrowser "Mosaic" wurde 1993 ein entscheidender Schritt dafür gemacht. Es folgten dann Anbieter wie AOL, die das Angebot der Öffentlichkeit zur Verfügung stellten.

Anfang des neuen Jahrtausends entstanden die Unternehmen Youtube, Facebook und Twitter. Dadurch wurde ein Austausch der Internet-Nutzer weiter ausgeweitet. Die sozialen Netzwerke ermöglichten es jedem Nutzer, Daten und Infos auszutauschen.

Viele Experten sehen das Internet als die größte Entwicklung seit dem Buchdruck. Es wirkt sich zunehmen auf den Alltag der Menschen aus. Auch der dadurch entstandene Online Journalismus ist eine große Konkurrenz zu den klassischen Printmedien, sprich Zeitungen.

Durch die zunehmende Nutzung des Internets entstanden aber auch gewisse Gefahren für die Nutzer. Durch Spammails werden häufig auch Viren, Trojaner und andere Schädlinge verbreitet. Diese Spammails werden verschickt, in der Hoffnung, die Empfänger klicken die Links an und laden sich damit einen Virus runter. Oft gibt es in den sozialen Medien auch Warnungen, die völlig an den "Haaren herbei gezogen" sind. So wie, dass ein Virus unterwegs ist, der die komplette Festplatte zerstört, usw. Dabei gibt es so einen Virus gar nicht. Ein Virus kann "nur" die gesamte Software durcheinander bringen und somit unbrauchbar machen. Ein Trojaner kann die Aktivitäten der User ausspionieren und an andere Stellen übermitteln, ohne, dass der User das merkt. Dafür gibt es dann entsprechende Schutzsoftware, die zum Teil auch kostenlos im Netz runterzuladen sind. Aber man muss sich klar machen, diese kostenlose Programme werden von den Viren und Trojaner oft umgangen, weil die Entwickler wissen, dass viele User diese Software auf dem Rechner haben, eben weil sie kostenlos sind.

Jedoch muss man auch bedenken, kein Schutzprogramm bietet 100%igen Schutz. Egal was es kostet. Wenn ein Virus neu programmiert und verbreitet wurde, bevor die Softwareunternehmen ein entsprechendes Update programmieren und verbreiten konnte, ist ein User schutzlos.

Daher sollte man selber einige Dinge beachten um sich zu schützen. Aber dazu später mehr.

Das Internet wurde lange Zeit als "rechtsfreier Raum" bezeichnet. Weil die Gesetze der Länder unterschiedlich sind, aber über das Internet alle miteinander vernetzt sein können.
Doch inzwischen hat sich auch hie einiges getan, als Beispiel sei hier die Vorratsdatenspeicherung erwähnt.

Inzwischen wird das Internet oft von vielen Unternehmen zur Kommunikation mit den Kunden genutzt. Grund dafür sind auch die gesunkenen Preise für die Verbraucher bei der Internetnutzung. DSL und Flats sind heute eigentlich schon lange Standard. Nur ist dies leider noch nicht bei der Nutzung von Smartphones angekommen, da hier der Zugang zum Internet meist mit einem Datenvolumen begrenzt ist. Aber ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich auch das ändert.

Früher musste man sich über die Telefonleitung mit einem Modem in das Internet einwählen. Die Geräusche eines Modems sollte noch jedem bewusst sein. :-)

Heute gehen die Verbindungen meist über Glasfasterkabel und Router. So das man nicht mehr ständig die Telefonleitung besetzt hat wenn man im Netz unterwegs ist.

Auch WLAN ist heute eher normal. Das heißt, die Rechner sind meist über Funk mit dem Internet verbunden. Auch haben heute viele Geschäfte und sonstige Einrichtungen WLAN für alle, die in der Nähe sind. Dann kann man sich per Laptop oder Handy dort einwählen. Gerade für Handynutzer ist dies sinnvoll, weil bei Updates ihrer Software kein Datenvolumen verbraucht wird.

Bei der Nutzung des Internets liegt Deutschland mit 85 % (Stand 2012) weit vorne. Im Vergleich waren 2012 nur rund 54 % der Haushalte mit dem Internet verbunden.

Es wurde auch festgestellt, dass gerade junge Europäer schon zur Hälfte mehr das Internet für Informationen nutzen statt des Fernsehens.

In Deutschland sind nahezu alle 14 bis 24jährigen im Internet aktiv. Bei den älteren Mitbürgern ist die Zurückhaltung noch recht groß.

Also es wird soweit kommen, dass irgendwann jeder Haushalt im Internet unterwegs ist.

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