Geld sparen beim einkaufen

Wie oft gehen wir einkaufen, und kommen mit mehr Produkten nach Hause als wir eigentlich haben wollten?

Schuld dafür sind psychologische Tricks der Geschäfte. Die sind nicht hinterhältig oder so. Denn die Unternehmen sind auch daran interessiert, Umsatz zu machen. Davon lebt so ein Unternehmen. Ein Unternehmen ist somit daran interessiert, dass der Kunde sein Geld in DIESEM Geschäft lässt, statt woanders. Auch wenn die Geschäfte meist mit den gleichen Verkaufstricks arbeiten.

Hier habe ich mal einige Tricks aufgelistet, die in Supermärkten angewendet werden, ohne das es dem Kunden bewusst ist.

- KOMBINATIONS PLATZIERUNGEN
Das heißt, wenn z.B. zu einem Stück Fleisch ein guter Wein gehört, steht er daneben. Oder wenn zu einem Drucker Papier gehört, (ohne Papier läuft ein Drucker nicht), steht es direkt daneben.




- DUFT WIRD VERBREITET
In gewissen Abteilungen wie in der Spirituosenabteilung oder beim Fleisch, wird ein dezenter Duft verbreitet, der den Kunden zu Mehrkäufen animieren soll.

- BELEUCHTUNG LÄSST FLEISCH SAFTIGER ERSCHEINEN
Die Beleuchtung ist ist an der Fleischtheke so eingestellt, die das unverpackte Fleisch saftiger und appetitlicher erscheinen lassen.

- PLATZIERUNGEN IN DEN REGALEN
In den Regalen gibt es die "Bückzone" und die "Greifzone". Die Bückzone ist der Bereich unten, wo sich der Kunde bücken muss. Dort steht die preiswertere Ware. Denn viele denken gar nicht daran, sich zu bücken. Entweder aus Bequemlichkeit oder ältere Kunden können es vielleicht gar nicht mehr.
Die Greifzone ist der Bereich in Augenhöhe. Da ist es bequemer, die Ware  zu entnehmen. Daher stehen dort die Produkte mit den normalen oder teureren Preisen.

- BODENBELAG ÄNDERT SICH
Zum Beispiel in der Weinabteilung ist der Bodenbelag eher in Holzoptik. Dies soll dem Kunden Gemütlichkeit und Ruhe suggerieren. So wird eher eher zu einer Flasche Wein greifen, um es sich zu Hause gemütlich zu  machen.

- MUSIK IM VERKAUFSRAUM
In den verschiedenen Abteilungen ist die Musik meist der bevorzugten Käufergruppen angepasst. So gibt es für junge Kunden eher HipHop usw., für ältere Kunden eher ruhige und sanfte Musik.

- QUENGELWARE AN DER KASSE
Damit ist Ware gemeint, die an der Kasse platziert ist. Wenn z.B. Mütter mit ihren Kindern einkaufen gehen, und die Kinder sehen an der Kasse die Süßigkeiten, wo sie ja meist etwas warten müssen oder wo es nur langsam voran geht, dann quengeln die Kinder, weil sie die Süßigkeiten haben wollen, die sie da sehen.
Doch auch für Erwachsene sind dort Produkte platziert, bei denen ihnen einfällt, "Ach ja, das brauch ich noch!", wie z.B. Kondome oder Batterien.

SPONTANKÄUFE VERMEIDEN

Wie vermeidest du nun solche Spontankäufe, zu denen du von den Einzelhändlern "verführt" wirst?

Allem voran, solltest du NIE OHNE EINKAUFSZETTEL einkaufen gehen. Das heißt, schreibe dir vorher (zu Hause) auf, welche Produkte du brauchst.

Sieh dir auch die aktuellen Angebote von diesem Supermarkt oder Discounter an. Siehst du ja in den Prospekten, die jede Woche im Briefkasten liegen.

Schreibe dir hier auch auf, welche Produkte du brauchst oder zugreifen willst weil es günstig ist, z.B. günstiges Waschmittel.




Rechne dir zusammen, was dein geplanter Einkauf für einen Wert hat. Die Preise auch für deine "üblichen" Einkäufe kannst du dir auf dein Laptop speichern anhand von Kassenzetteln. Bei neuen Einkäufen musst du nur immer prüfen, ob sich die Preise geändert haben.

Dann hast du den Gesamtbetrag für deinen geplanten Einkauf. Und dann nimmst du auch nur so viel Bargeld mit, wie du für deinen Einkauf brauchst. Natürlich darfst du auch keine Kreditkarten und ähnliche Dinge mitnehmen. So vermeidest du auch Spontankäufe. Denn wenn du kein Geld dabei hast, kannst du ja auch nichts kaufen.

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