Verkaufsstrategien im Supermarkt

Auch ein Supermarkt hat seine Strategien um den Verkauf zu fördern.
Verkaufsstrategien im Supermarkt


Wenn man seine Wohnung ausgemistet hat und Dinge weggeworfen hat, ist man froh, dass nun gewisse Sachen weg sind und man endlich mehr Platz hat. Die Schränke sind wieder frei. Aber nicht um neue Dinge dort hin zu stellen. Da muss man aufpassen, dass man nicht wieder schwach wird und den vorhanden Platz mit neuen Gegenständen vollstopft.

Das bedeutet aber auch, dass man RICHTIG EINKAUFEN geht. Wie machst du das? Indem du die Tricks der Geschäfte kennst. Natürlich will ein Unternehmen Umsatz machen. Um diesen zu machen, werden gewisse Produkte günstig eingekauft. Die Lieferanten geben hier günstigere Preise bei Abnahme großer Mengen. Die Geschäfte nutzen dies und kaufen die Produkte in großen Mengen, haben dann günstige Einkaufspreise, die sie meist an die Kunden weitergeben um eine höhere Stückzahl zu verkaufen. Am Ende kommen sie trotzdem auf den anvisierten Gewinn. Dieser wird meist durch solche Aktionen noch gesteigert.

Z.B. werden hierzu Displays in den Weg gestellt, was vermitteln soll, die Ware ist günstig. Dann greifen die Kunden eher zu.

Als Konsument kann man diesen Verlockungen aber entgegenwirken. Nämlich indem man einfach ein paar Kleinigkeiten beachtet. Du solltest dir vor dem Einkauf eine Einkaufsliste machen. Mit dem Gedanken, NUR die Sachen zu kaufen, die du dir vorher notiert hast. Auch solltest du nur so viel Geld mitnehmen, wie du für deine Einkäufe brauchst., damit du nur die Produkte auf der Liste kaufen kannst, aber nicht mehr. Wenn du kein Geld hast, kannst du nichts bezahlen und somit kaufst du nicht mehr als nötig ein. 

Natürlich musst du auch dabei beachten, keine KREDITKARTEN und Ähnliches mitzunehmen. Diese sind zwar ein praktisches Zahlungsmittel, aber meist verführen sie zu mehr Käufen, weil man ja Zahlungsmittel zur Verfügung hat.

Wenn du etwas gesehen hast, was verlockend aussieht. solltest du es dir notieren. Nach einigen Tagen überlegst du noch mal, ob du dies wirklich brauchst. Wenn du es dann immer noch kaufen willst und kannst, solltest du dies machen. Ansonsten hat es sich erledigt. So vermeidest du die Spontankäufe, zu denen uns die Geschäfte verleiten möchten.

Damit die Ware nicht vergriffen ist, bis du drüber nachgedacht hast, kannst du eine Verkäuferin fragen, ob sie diese Ware auf deinen Namen für einen oder zwei Tage auf Seite legen kann.

Ich möchte hier noch mal betonen, diese Tricks der Geschäfte sind nichts Verwerfliches. Wir leben in einer freien Marktwirtschaft. Und da sind auch solche Aktionen der Geschäfte berechtigt.

Das Schlimmste was passieren kann ist, du ärgerst dich, dass es das Angebot nach einigen Tagen nicht mehr gibt. Aber die meisten Angebote kommen immer wieder. Siehst du schon allein, wenn du dir die Prospekte der Supermärkte ansiehst. Was nächste Woche im Angebot ist, bekommst du in einigen Wochen sicher wieder zu dem Preis. Wenn du bis dahin wartest, dann brauchst du das Produkt wirklich.


In den Regalen steht die billige Ware meist unten. Das ist die Bückzone. Oben, in der Greifzone, stehen die teureren Artikel. Die sind meist in Augenhöhe und fallen eher ins Auge. Also beim Sparen auch mal nach unten sehen. Da sind meist die gleichwertige Ware von anderen Herstellern, aber günstiger. 

Auch die Kassenzone ist "gefährlich". Da sind meist Süßigkeiten zu finden, die dann fast jedes Kind haben will, was mit den Eltern an der Kasse steht. Und wenn dann die Kinder quengeln, geben die Eltern nach und kaufen die Dinge. Dabei ist eine Packung, (z.B. Duplo) mit 8 Stück Inhalt, umgerechnet auf 1 Stück billiger. Also besser ohne die Kinder einkaufen gehen. Wenn sich dies nicht vermeiden lässt, kauft man dem Kind von vornherrein eine größere Packung von dem was es mag, statt ein Stück an der Kasse. Du solltest dein Kind dann fragen, was es haben will. Aber dafür gibt es an der Kasse nichts. Diese Disziplin muss ein Kind auch lernen. 

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